Barkeeper im Nebenjob?

Die Idee ist reizvoll, doch es gilt einiges zu beachten, wenn diese zusätzliche Einnahmequelle angestrebt wird. Die Zeiten, zu denen ein Barkeeper oder Cocktailmixer einsatzbereit sein sollte, variieren immer nach Auftrag, liegen jedoch meistens in den Abendstunden. Wer einen Fulltimejob von 8 bis 18 Uhr inne hat und dreimal die Woche noch bis 4 Uhr in der Früh hinterm Bartresen steht und unter Umständen zu den Events weiter anfahren muss, der wird das nicht lange durchhalten.

Ein guter Barkeeper kann auf Leute zugehen und versteht es, permanent für sich zu werben, damit er im Gespräch bleibt. Neben der perfekten Ausstattung, die meistens aus Bartresen, Barschrank, Zubehör, Gläsern, den entsprechenden Zutaten und Dekorationselementen besteht, ist das Können ein wichtiger Faktor. In speziellen Barkeeper-Kursen lernen Männer und Frauen alles Wissenswerte über Techniken und Zutaten, auch die praktische Übung kommt nicht zu kurz. Erfahrung im Gastronomiebereich ist hier von großem Vorteil, auch ein Nebenjob als Hilfskraft in einer Bar, am besten in einer Cocktailbar, bietet die beste Möglichkeit, um in die Materie richtig einzutauchen.

Das Rezepte-Repertoire sollte sich stetig erweitern, alkoholfreie Cocktails und viele Variationen, z.B. mit Gemüse, gehören dazu. Planungs- und Organisationskenntnisse sind wichtige Elemente, denn Aufraggeber nennen lediglich die Anzahl der Gäste, der mobile Barkeeper errechnet dazu die erforderlichen Mengen an Zutaten und auch die Auswahl der Cocktails wird oft ihm überlassen. Akkurate Kleidung, bestehend aus Hemd, Hose, Barkeeper-Schürze, passenden Schuhen und je nach Anlass auch ein Sakko, unterstreicht den professionellen Eindruck.

Top    <   >
Letzte Änderung: May 13. 2012 13:45:18 · Sitemap ·
Login · Impressum · Stehtisch Hussen kaufen