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Begriffe aus der Cocktailwelt

Cocktail ist nicht gleich Cocktail - immer wieder fallen auf der Cocktailkarte oder bei den Rezepten Begriffe, wie Longdrink, Fizz, Flip oder Shooter, auf. Wer eher selten Cocktails trinkt, wird sich darüber weniger Gedanken machen, Hauptsache, es schmeckt. Der ambitionierte Cocktailgenießer oder Cocktailmixer hingegen sollte die kleinen, aber feinen Unterschiede kennen. Die jeweilige Cocktailvariation bestimmt auch das entsprechend verwendete Glas.

Bunt, wie ein Hahnenschwanz
Der Name Cocktail wird mit "Hahnenschwanz" übersetzt. Wie genau das jetzt im Zusammenhang mit dem Getränk steht, kann nicht eindeutig erklärt werden. Einerseits erinnern die Zutaten und die Farben der Cocktails an den bunten Hahnenschwanz, andererseits haben sich die Erzählungen über die gewonnen Hahnenkämpfe eingebürgert, bei denen der Sieg mit einem Drink "on the Cock´s tail" gefeiert wurde.

Die Varianten
Eine genauere Einteilung erfolgt in die Varianten der Cocktails, die sich auf die Zubereitung und die Zutaten beziehen. Grundsätzlich kommen als Spirituosen Gin, Whiskey, Wodka, Rum, Kräuter- und Fruchtliköre sowie Früchte, Gewürze, Zucker und Eiswürfel in Frage.

Shortdrinks sind Cocktails, die sich durch einen hohen Anteil Alkohol auszeichnen und in kleinen Mengen gereicht werden. Darunter fallen Aperitif, Digestif, Eggnoggs oder Flips.
Flips werden mit Eigelb und Zucker zubereitet und haben eine cremige Konsistenz, wie z.B. der Mokkaflip.

Mokkaflip
3-4 Eiswürfel,
1 Eigelb und
2 cl Mokka- oder Kaffeelikör
in den Shaker geben und schaumig schütteln, in ein Kelchglas füllen und frisch mit Muskatnuß würzen. Eine Schoko-Kaffeebohne zur essbaren Deko mit einlegen. Dazu dürfen auch gerne Pralinen oder hauchdünne Schokoladentäfelchen gereicht werden, denn wenn schon sündigen, dann bitte richtig.

Cocktails mit Sekt sind sehr spritzig. Sie können entweder mit Schaumweinen gemixt oder aufgefüllt werden. "Kurze" Cocktails, auch Shooter genannt, werden in einem "Stamper" serviert, der an ein Schnapsglas erinnert. Longdrinks in den hohen Gläsern bestehen aus einem Grundcocktail, der dann mit Eiswürfeln, Sodawasser, Limonaden oder Säften aufgefüllt wird. Zu den beliebtesten und populärsten Vertreten gehören der Caipirinha und der Long Island Icetea. Als "Fizz" wird ein Cocktail aus Gin, Zitronensaft, Zucker und Eis bezeichnet, der mit Sodawasser aufgefüllt wird. Auch die Bowle zählt zu den Cocktailvarianten. Neben den kalten Drinks, finden sich auch heiße Cocktails, die mit Kaffee oder Tee zubereitet werden.

Alkoholfreie Cocktails oder Gemüsecocktails erfrischen und beleben, sie sind gesund und machen keinen dicken Kopf, wenn man einen über den Durst trinkt. Für die Zubereitung empfehlen sich immer frische Säfte, die unmittelbar vor dem Mixen gepresst werden.

Ein "grüner" Cocktail: Vitamin-Bombe
1 Becher Naturjoghurt mit je
125 ml püriertem Spinat und Tomatensaft vermischen und den
Saft einer ausgepressten Zitrone hinzufügen.
Gewürzt wird mit Salz, Zucker, Pfeffer, als Garnitur für das Glas dienen Spiralen von der Zitronenschale und Tomatenscheiben.

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Letzte Änderung: May 13. 2012 13:45:18 · Sitemap ·
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